szmmctag

  • Alle guten Dinge sind drei ...

    ... sagt man.

    Recht hat man!

    Am Sonntag wurde meine dritte, süße kleine Enkelin geboren:

    Meline Paula
    was bedeutet: kleine schöne (Paula) Honigbiene (Meline).

    Ich bin so stolz auf die Mama (und dem Papa),
    wie sie die alles andere als leichte Geburt gemeistert haben.

    Ich habe echt eine tolle Familie!

  • Ansichtssache ... Eine Geschichte nicht nur für Jugendliche

    Ansichtssache

    Klara sah genervt auf die Uhr, nicht das erste Mal heute. In zwei Stunden hatte sie Feierabend, und die Zeit wollte und wollte nicht vergehen. Das Straßencafé, in dem sie arbeite, leerte und füllte sich beständig. Die anhaltenden Sonnenstrahlen hatten alle aus ihren Häusern gelockt. Gerade heute hasste es Klara wieder, dass sie auf diesen Nebenjob angewiesen war. Das Geld, das ihr die Eltern monatlich überwiesen, reichte hinten und vorn nicht. Sie hatte sie darauf angesprochen aber lediglich zu hören bekommen, dass heutzutage jeder Student einen Nebenjob habe. Schließlich würde Arbeit ja nicht schaden, und sie hätten sich auch alles verdienen müssen. Klara hatte daraufhin die Tür zugeknallt und war wütend abgerauscht.
    Was wussten die denn schon? Sie musste so viel für ihr Studium lernen, dass sie kaum Zeit hatte. Und überhaupt! Ihre Eltern hatten doch genug Geld, dann konnten sie ja wohl ihrer Tochter mehr davon abgeben.
    An Tisch vier winkte ein Pärchen und gab ihr zu verstehen, dass sie zahlen wollten. Langsam ging Klara hin. Wahrscheinlich würden die sowieso kein Trinkgeld geben. Sie kannte diese Art Kunden. Sie bestellten sich einen Milchkaffee oder ein Wasser, saßen dann stundenlang herum. Tatsächlich, sie hatte sich nicht getäuscht. Gerade mal zwanzig Cent mehr, die hätten sie auch behalten können!
    Wenn doch nur die Zeit endlich vorbei wäre. Heute Abend sollte eine neue Boutique in der Innenstadt eröffnet werden, und sie hatte sich mit ihrer Freundin Anna verabredet. Die hatte es gut. Deren Eltern machten nicht solche Zicken und zahlten ihr alles, was sie nur wollte.
    Aber ihre eigenen Eltern würden schon sehen, was sie davon hatten. Wenn sie erst mal mit dem Studium fertig war, dann würde sie überhaupt nicht mehr nach Hause kommen. Außerdem war da auch noch Lars. Die Eltern ihres Freundes besaßen ein Bestattungsinstitut, das ganz gut lief. Sicher würde er alles erben, Geschwister gab es keine. Klara hatte ihn auch schon auf die Probe gestellt und heftig mit der Louis Vuitton-Tasche geflirtet. Einen Tag später hatte Lars sie gekauft, und Klara hatte sich ein wenig geärgert, weil sie nur mit der kleinen Tasche für 1.200 Euro geflirtet hatte.
    Draußen im Garten des Cafés hatte sich eine ältere Dame hingesetzt. Klara kannte sie vom Sehen. Fast jeden Tag saß die Alte unten an der Straße am Stadtweiher und fütterte die Enten. Dabei unterhielt sie sich mit ihnen, als ob die sie auch tatsächlich verstehen und auch antworten könnten. Den grünen, abgewetzten Rock und diesen beigen Pullover trug sie auch schon seit Wochen.
    Ob sie sich überhaupt wusch?

    Angewidert ging Klara zu dem Tisch. „Guten Tag, was kann ich Ihnen bringen?“
    Die Alte nestelte an ihrer Rocktasche herum und holte ein paar Münzen hervor. Klara hatte Mühe, nicht die Augen zu verdrehen.
    „Ja, guten Tag. Was kostet denn so ein Stück Kuchen, wie es der Mann dort drüben isst?“
    Klara drehte sich zu dem Tisch um, auf den die Frau zeigte. „Das ist eine Beerentorte, da kostet das Stück drei achtzig!“
    Wieder nestelte die Alte an ihrem Kleingeld und zählte es ab. „Fräulein, haben Sie denn auch ein Stückchen Kuchen, das billiger ist?“
    Mit hochgezogener Nase antwortete Klara spitz: „Sicher, wir haben noch Käsekuchen, der kostet zwei achtzig das Stück.“
    „Dann bringen Sie mir bitte davon eins, seien Sie doch so lieb.“
    Ohne eine Antwort drehte sich Klara um und ging in Richtung Kuchentheke. Solche Leute kamen ihr gerade recht. Wenn sie es sich nicht leisten konnten, dann sollten sie doch daheim bleiben. Lustlos legte sie den Kuchen auf den Teller und brachte ihn zu der Frau.
    Aus der Ferne beobachtete sie, wie die Alte das Stückchen verspeiste. Ihre Hand zitterte dabei, und die Häppchen fielen ihr immer wieder von der Kuchengabel.
    Wie widerlich, was sollten die anderen Gäste denken?
    Als sie fertig war, holte sie wieder alle Münzen, die sie bei sich hatte, aus der Tasche und legte sie auf den Tisch.
    Klara beobachtete es aus den Augenwinkeln heraus und beeilte sich, zu ihr zu kommen. Da wollte sie genauer hinschauen. Und wenn nur zehn Cent fehlten, dann würde sie ihr ordentlich was sagen, nahm sie sich vor.
    Am Tisch angekommen, zählte sie sofort nach. Drei achtzig lagen vor ihr. Verwundert sah sie der Alten nach, die sich schon auf den Weg gemacht hatte.
    „Aber dann hätten Sie doch die Beerentorte bestellen können“, rief Klara ihr einem Reflex folgend nach.
    Die Alte drehte sich um, nestelte wieder an ihrem Rock und lächelte sie dann selig an: „Aber dann hätte ich Ihnen doch kein Trinkgeld geben können.“ In der Hand hielt sie die restlichen Krümel vom Kuchenrand, mit denen sie sich auf den Weg zu den Enten machte.

    Quelle:
    Aus dem Buch:

    'Mein wundervolles Pariser Mädchen' von Victoria S.
    Kurz(e) Geschichten
    ISBN: 9781494443825

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Diese Geschichte hat mich sehr berührt. Aus eigenen Erfahrungen heraus weiß ich, wie sehr auf Markensachen, auf Äußerlichkeiten und ähnlichem geschaut wird. Wie wichtig diese Dinge genommen werden. Wer denkt, nur Jugendliche achten auf solches, der irrt. Ich habe viel mehr Erwachsene mit diesem Charakterzug kennengelernt als Jugendliche.
    Vielleicht bringt diese Geschichte den einen oder anderen doch zum Nachdenken. Wäre schön!

    Danke Victoria S. alias Schnarchnase für deine Erlaubnis, diese Geschichte veröffentlichen zu dürfen!

  • "Kleiner Tag für dich" meinte ...

    GelesenVonMia

    zu mir und gab mir dieses Stöckchen.

    Da ich sehr gerne lese,
    werde ich es ausnahmsweise ausfüllen.

    ;)

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

    Das habe ich zwei Menschen zu verdanken:

    McHilde,
    meinem schon vor unserer Blogzeit besten Freund

    und

    John-mit-H,
    der zuerst McHilde mit (s)einem Weihnachtsrätsel angeloggt,
    sowie mit seinem durchaus humorigen Blog gehalten hat.

    2. Hat sich dein Leseverhalten ein bisschen verändert,
    seitdem du über deine gelesenen Bücher schreibst?

    Nur insofern, dass ich viele Bücher gelesen habe,
    die ich ohne bestimmte Blogfreunde nie kennengelernt hätte.

    Danke dafür! :)

    3. Wann liest du Rezensionen lieber,
    wenn du das Buch bereits gelesen hast oder zuvor?

    Viele Bücher habe ich erst durch die Rezensionen im Literaturzeitschrift.Blog

    meines Blogfreundes
    Rupi Frieling

    kennengelernt.
    Ansonsten lese ich erst die Bücher, danach die Rezensionen.
    Habe aber auch schon selbst rezensiert.

    4. E-Book oder richtiges Buch?

    Inzwischen beides gerne,
    wobei ein richtiges Buch - selbstverständlich gelesen! - irgendwie eine Wohnung wohnlicher/wärmer macht.

    5. Hast du einen Lieblingsort fürs Lesen?

    Jaaa, mein Bett und meine Couch - am liebsten im Liegen.

    6. Hörst du beim Lesen Musik und wenn ja, was für welche?

    Nein, niemals.
    Im Gegenteil, diese würde mich sogar extrem stören.

    7. Findest du immer jemanden,
    mit dem du dich über das Gelesene unterhalten kannst?

    Wenn ich das möchte, meistens.
    Erstens habe ich den Vorteil, dass auch meine Kids gerne lesen.
    Zweitens habe ich die Möglichkeit, u.a. im oben genannten Literaturzeitschrift.Blog zu rezensieren und dort Antworten auf meine Fragen oder meiner Kritik zu bekommen.

    8. Hast du auch das Gefühl, dass die Buch-Wunschliste immer länger wird?

    Ooooooooooooooooooooooh jaaaaaaaaaaa!

    :))

    9. Besitzt du eine kleine Hausbibliothek oder wünschst du dir eine?

    Ich denke, dass man meine Büchersammlung durchaus
    als kleine Hausbibliothek bezeichnen könnte.

    ;D

    10. Tee oder Kaffee?

    Meistens eher Kaffee. Nachts halt nur ohne Koffein.

    ;)

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    So, Mias Fragen habe ich nun (gerne ;) ) beantwortet.

    Nun soll man selbst 10 Fragen stellen.
    Mal schauen, ob mir soo viele kluge Fragen einfallen?

    :oops:

    01. Kannst du dich noch an dein erstes Buch erinnern,
    welches du bewusst gelesen hast?

    02. Wann liest du am liebsten/am häufigsten ein Buch?

    03. Gibt es ein Genre, welches du den anderen vorziehst?

    04. Gibt es eine Sorte Bücher, die du absolut meidest?

    05. Was hälst du von sogenannten 'Groschenromanen'?

    06. Schreibst du selbst Bücher oder Geschichten?
    Wenn ja, welches Genre?

    07. Gibt es ein Buch,
    welches du zuerst gelesen und dann als Film gesehen hast?
    Wenn ja, warst du hinterher von einem von beiden enttäuscht?

    08. Wenn du ein Buch liest, schlüpfst du während des Lesens
    gefühlsmäßig/gedanklich in eine Person hinein?

    09. Kann es passieren, dass dich ein Buch dermaßen fesselt,
    dass du es nicht einmal zum Essen aus der Hand legst/legen kannst?

    10. Welches Buch würdest du mir ans Herz legen?

    So, und nun bitte ich

    1. Rupi Frieling,
    der schon viele tolle Bücher geschrieben hat
    ryansmilla,
    deren erstes Buch ich grad lese und
    über dass ich mich köstlich unterhalten fühle
    3. Frau von B-lang
    4. Spieler7

    um die Antworten meiner Fragen.
    Durch ihre Rezensionen habe ich viele Bücher kennenlernen dürfen.
    Dafür möchte ich mich heute mal bedanken.
    :)

    Selbstverständlich würde ich mich freuen,
    wenn auch weitere Blogfreunde mitmachen würden.

  • Und wieder einmal ...

    ... ist ein Jahr rum.

    Viel zu schnell? Für manchen bestimmt, für andere: Gott sei Dank.

    Ich jedenfalls bin neugierig auf das Jahr 2014, was es bringen wird.
    Wenn alles gut geht, und davon gehe ich aus, werde ich im April zum dritten Mal Omama. Ich freu mich drauf. Familien- und freundschaftsmäßig darf alles so bleiben wie es ist. Nur gesundheitlich wünsche ich mir selbst eine (gute) Besserung.

    Euch jedenfalls wünsche ich nur Gutes, einen guten Rutsch

    und ein ...

  • Ein Sorry, ein Trost und einen Gruß ...

    Entschuldigen möchte ich mich bei all meinen BlogfreundInnEn sowie BesucherInneN, dass ich in letzter Zeit so gar nicht mehr geschrieben und auch nicht kommentiert habe.

    Erst kam eine neue Arbeit dazwischen, die ich zwar sehr liebe, aber trotzdem manchmal ein wenig stressig ist (an einer Haupt-/Realschule im Freizeitbereich zwischen 8:15 und 15:15 Uhr, und ja, auch während der Stunden). Zusätzlich kommt (m)eine ehrenamtliche Arbeit dazu, die ich auch liebe, aber auch Zeit in Anspruch nimmt (Leseclub für Kinder von 6 - 12 Jahren).

    Dann blieb plötzlich alles liegen, weil mein Körper meinte, er müsse mir mal einen Streich spiele und mich ins Krankenhaus befördern. War so gar nicht lustig, da ich nicht mal kurz auf ne normale Station kam, sondern direkt für Tage auf die Intensivstation. Mein Trost:

    diese Aussicht aus dem Fenster:

    Inzwischen geht es mir wieder besser und ich bin auch wieder zuhause. Jedoch bin ich noch ziemlich schlapp.

    Deswegen bitte ich euch, mir zu verzeihen, dass ich im alten Jahr nix mehr mache, außer euch eine frohe Rest-Adventszeit und Frohe Weihnachten zu wünschen.

    LG - rosi

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